Die Freie Wählergemeinschaft Fleckeby gründete sich am 23.12.1993 in der Gaststätte Hammerich. Die Gründungsidee entstand zuvor in einer kleinen Gruppe, die sich, nachdem es öffentlich wurde, sehr schnell vergrößerte und inzwischen zur stärksten kommunalpolitischen Kraft in Fleckeby geworden ist.

Der Grundgedanke war und bleibt, sich neben den Parteien als Gruppe um die Gunst der Wähler zu bemühen, die nicht mit übergeordneten Organisationen verflochten ist. Die Arbeit dient seit dem ausschließlich der Kommunalpolitik innerhalb der Gemeinde Fleckeby. Fraktionszwang wird abgelehnt und wichtige Entscheidungen werden in Offenheit und Sachlichkeit mit dem Bürger diskutiert. Die Meinung der Bürger ist die Basis für die Entscheidungsfindungen und Abstimmungen in der Gemeindevertretung.

Bei der ersten Kandidatur zur Gemeindevertretung im März 1994 entschied man sich ganz bewusst dazu, auf ein Programm - ähnlich der Parteien - zu verzichten, da dieses meist sowieso nicht eingehalten wird, oder aber, was noch ärgerlicher ist, man weiß im Vorwege schon, dass es nicht erfüllbar ist – die aktuelle bundespolitische Situation macht deutlich, was Gründungsmütter- und Väter der Freien Wählergemeinschaft damals schon wussten.

Eine wesentliche Antriebsfeder für die Gründung der Wählergemeinschaft war eine grundsätzliche Neuorientierung bei der Mitarbeit der Bürger. Sachthemen werden seit der Gründung in regelmäßig stattfindenden öffentlichen Treffen diskutiert. So haben nicht nur die Mitglieder der Gemeinschaft, sondern alle Einwohner die Möglichkeit, über die gesamte Wahlperiode aktiv an Entscheidungen mitzuwirken.

Bereits die ersten Wählergemeinschafts-Kanditaten sahen ihre wichtigste Aufgabe in der Gemeindevertretung darin, bei solider Haushaltsführung und notwendigen Investitionen die Verschuldungsgrenze so zu halten, dass auch kommende Generationen noch Spielraum für dann notwendige Maßnahmen haben.